Die Bewusstseinsschule
Wir lernen die Heilung und Befreiung unseres Gefühlslebens ("vom Kopf ins Herz") in Verbindung mit dem immerwährenden Herzensgebet und der “Meditation des Atmens, Fühlens und Betens” in persönlichen Telefon-Sitzungen mit unseren P-2000-Trainer:innen:
Mach dieses und jenes! Mach dieses und jenes nicht!
Liebe Freunde, "im Herzen sein", aus dem "Herzen" heraus wahrnehmen, denken, fühlen, wollen und handeln ist kein poetisches Bild, kein Romantizismus und auch kein Mystizismus. Es geht darum, das, was im Kind 'automatisch' zerstört wird, wieder zu heilen.
Welche Eltern oder Pädagogen auch immer wir haben: sie arbeiten mit dem Medium der Sprache, um unser Seelenleben mit bestimmten Richtungsweisungen und Gedankeninhalten zu füllen – und es gibt nichts Magischeres, nichts Wirkungsmächtigeres als Bewusstseinslenkung durch Sprache, die "sinnlich wahrnehmbare Erscheinungsform des Denkens", wie Philosophen und Psychologen sie definieren.
Durch das Hören / Wahrnehmen des Angesprochenwerdens wird unser Bewusstseins- und Aufmerksamkeitsschwerpunkt im Kopfbereich aktiviert, wie zum Beispiel beim Hund, der, von Herrchen oder Frauchen angesprochen, die Ohren spitzt und sichtlich seinen 'Kopf' anstrengt, um zu verstehen.
Aber anders als beim Hund lernt das Baby alsbald, zu verstehen und selbst die Macht des Sprechens zu erlernen.
Welches sind die ersten Gedankeninhalte, die durch die Eltern in Worte und Sätze gekleidet und in das Kind 'hineingefüttert' werden? Von den drei Satzarten her: Aussagesatz (Mitteilung), Fragesatz, Befehlssatz sind es hauptsächlich Anweisungen: Gebote und Verbote, die das Kind durch Sprechen lenken sollen: Mach dieses und jenes, mach dieses und jenes nicht!
"Sei nicht so ungeduldig!" "Schrei nicht so!" "Sei nicht so wild!" "Sei nicht so egoistisch anderen Kindern gegenüber!" "Kleckere nicht!" "Sei nicht so zornig / aggressiv!" "Sei ein liebes und braves Kind!" Etc.
Liebe Freunde, wir haben normalerweise nichts dagegen, angeleitet zu werden, Hilfe zu erheischen zu Problemlösungen, besonders wenn sie gern gegeben wird.
Je mehr aber von Seiten unserer Eltern / Pädagogen Bewertungen unseres Handelns ablaufen, zugespitzt in einem "fortwährenden Strom von Erklärungen und Ermahnungen" (der dänische Familientherapeut Jesper Juul), und sei er noch so 'gut gemeint', desto mehr wird dieser Mechanismus des Anstrengens, nachzudenken und zu verstehen, gestresst.
Das natürliche Seelensein des Kleinkindes wird in den Kopf getrieben:
was mache ich falsch, was wird von mir erwartet, warum, was soll ich jetzt tun etc.?
Bis hin zur Entstehung von Kopfschmerzen, Migräne-Komplexen etc., je nach Schwere der Komplexe, des inneren oder äußeren Leidens…
Liebe Freunde, wir können sagen, das sei 'natürlich', Kinder müssten erzogen werden, die Regeln lernen etc., Sigismund S. Freud würde sagen, es sei unvermeidbar und erforderlich, dass Kinder ein solches 'Über-Ich' – inneres Beurteilungs- und Handlungsanweisungsinstrument – aufbauten.
Aber wenn wir verstehen würden, wie Sprechen aus dem Fühlen herauszieht und den Menschen 'seelenlos' macht, würden wir sparsamer mit unseren 'sprachlichen Inputs' gegenüber Kindern und Erwachsenen umgehen.
'Unfühlende' Menschen, die nur noch 'aus dem Kopf heraus' leben, würden sich niemals vorstellen können, dass das Brustraum-Bewusstseinszentrum, das wir 'Herz' nennen, der eigentliche Sitz des Fühlens ist, weil ihr 'Herz' blockiert ist und sie ihre Gefühle nicht mehr als Primärgefühle, sondern als Sekundärgefühle außerhalb des Brustraums fühlen.
Deswegen halten sie die Rede vom 'Herzen' für Poesie, Romantizismus und Mystizismus, wie angedeutet. Aber so, wie sie 'Schmetterlinge im Bauch' fühlen könnten, könnten sie auch ihre Emotionen im Brustraum spüren, wenn sie sich der angedeuteten Blockierungen entledigten…
Geht das: zurück vom Kopf ins Herz?
Und warum ist es die einzig wahre Therapie?
Anders als beim Hund, der bloß gehorchen soll, wird in das Kind hineingepflanzt: Du sollst anders sein, als du bist! Es wird also in jedem Menschen eine Grundspaltung und damit eine Grundspannung hervorgerufen, wie wir es nennen, die eine vorgegebene 'natürliche Einheit' zerstört.
Von Skeptikern gegenüber der modernen Lebensweise wird gerne darauf hingewiesen, dass das bei Naturvölkern nicht der Fall sei: beschädigt zu werden durch den Aufbau eines 'Über-Ichs' wie bei den 'Kulturvölkern'. Und dass sie dadurch das 'Böse' nicht so leben würden wie die 'zivilisierten Kulturnationen'.
Also: wieder werden wie die Kinder, wie Jesus sagt? Nicht mehr so 'kopfig' oder 'kopflastig' sein?
Was heißt: 'mit dem Herzen denken'?
Liebe Freunde, das Geheimnis der Emotion ist nicht nur, dass sie dem 'Herzen' zugehört, sondern dass sie immer die Quittierung von Wahrnehmungswertung ist, in die das Denken schon eingeflossen ist.
Das Denken von Emotionen zu befreien, macht 'seelenlos'.
Die Bewusstseins- oder Gedankeninhalte, die den Emotionen zugrunde liegen und in sie eingeschlossen sind, durch die Emotionen aufzuschließen, meint: mit dem Herzen denken – emotionale Intelligenz oder Intelligenz des Herzens – und macht seelisch!
Wenn es uns gelingt, neu fühlen zu lernen, indem wir zu allem Denken unsere 'Gefühle befragen', kommt ein neuer Sog in unser Leben, 'von unten her', der die Überlast aus dem Kopf zurück ins Herz fließen lässt.
Zehrende Gefühle auf nährende Gefühle zurückgeführt!
Der Weg dieser 'Emotionalen Intelligenz' besteht dann darin, von Gefühl zu Gefühl zu gehen, indem die Aufrufung des Fühlens auch gegenüber den Gefühlen geschieht - wir nennen es 'emotionale Metaebene' -, durch die zehrende Gefühle in nährende Gefühle verwandelt werden, die als seelische Erfüllung erlebt werden.
Liebe Freunde, 'therapiert' werden wir nicht durch 'Selbsterkenntnis', und wenn wir in Jahrzehnten noch so gut verstehen, warum wir so sind, wie wir sind.
'Therapiert' werden wir durch eine Methode, die uns hilft, im Moment Erfüllung zu finden.
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